Wer hat noch kältere Füße als meiner einer?

Verstehen würde ich es jedenfalls, nachdem ich heute bei einer Entenrettung spüren durfte, wie kalt so kleine Füße sein können!
Im Garten/Hof des Nachbarhauses hat nämlich eine offenbar leicht verwirrte Mama-Ente 11 prächtige Küken ausgebrütet, die nun - endlich geschlüpft - nicht mehr aus dem Hinterhof hinauskamen. Todesmutig ist die Rettungshilfsvereinigung (meine 3 hervorragenden Kollegen und ich) mit Kartons bewaffnet an den Ort des Geschehens gezogen, weil weder der Kölner Tierschutz, noch das Ordnungsamt oder die Feuerwehr zuständig für sowas ist... Bis auf 2 Ausreisser-Küken konnten alle Enten samt Mama befreit werden.
Wir sind mächtig stolz und mein ewiger Wunsch - endlich mal ein Küken in der Hand halten zu dürfen - ist endlich in Erfüllung gegangen*.
* ehrlicherweise muß ich gestehen, dass das Küken vermutlich beinahe vor Aufregung und Angst fast in meiner Hand gestorben ist! Jedenfalls hat es sich im letzten Moment vor der Berührung flacher als ein Grashalm gemacht, die Augen geschlossen und sich an den Boden gedrückt. Jeder weiß ja, dass so ein Verhalten quasi unsichtbar macht :-)
2 Comments:
na, und nu? Was ist denn mit den zwei fehlenden passiert????
Besorgt, Max
Ach, nun ist alles ganz anders gekommen!
Nachdem wir die verwirrte Mutter und ihre Babys in den Nachbargarten getragen haben, aus dem sie rauskönnen würde, wenn sie denn wollte... haben die Nachbarn sie wieder zurück gesetzt. Denn die Enten haben ja einen halben Tag dumm rumgesessen - da muß man ja handeln :-)
Nun ist die Familie wieder glücklich vereint und alle sind irgendwie zufrieden!
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